Kurztrip nach Düsseldorf: Fernstudium und Multikulti

Hallo zusammen!
Die folgenden vier Posts drehen sich ausnahmsweise mal nicht um die 5×50-Challenge, denn ich möchte euch von meinem kurzen Aufenthalt in Düsseldorf berichten. Wobei in der kleinen Serie der Sport doch auch zum Zug kommt. Genau so wie die Musik, Hostelerfahrungen, Shopping und Sprachkenntnisse.

Fernstudium
Im ersten Teil dieser Serie erkläre ich euch, weshalb ich relativ spontan nach Düsseldorf geflogen bin und stelle euch meine dortige Unterkunft vor. Der Hauptgrund für meinen Kurztrip war ein Gespräch am IST-Studieninstitut. Ich interessiere mich für eine Weiterbildung in Richtung Sportjournalismus (jaja der Sport und ich ❤ ), die in Düsseldorf als Fernstudium angeboten wird. Es war mir wichtig, ein persönliches Gespräch vor Ort führen zu können, denn alle meine Fragen in eine sinnergebende Email zu packen, wäre schwierig geworden. Diese per Telefon zu klären, wäre zwar möglich gewesen, aber wohl auch ziemlich kostspielig. Für den Flug habe ich knappe 90 Euro bezahlt; die zwei Nächte im Hostel, welches ich euch im zweiten Teil dieses Texts vorstellen werde, kosteten mich etwa 40 Euro.
Mein Flieger kam um 14:00 in Düsseldorf an, das Gespräch war für 15:00 angesetzt. So fuhr ich vom Flughafen Düsseldorf gleich zum besagten Treffen. In manch einer Stadt hätte ich es wohl nicht rechtzeitig zum Termin geschafft, doch in Düsseldorf gelangt man vom Flughafen sehr schnell in die Stadt. Zu meiner Überraschung habe ich das IST dann auch relativ schnell gefunden und konnte mich während des Gesprächs vom Studiengang überzeugen lassen. Fix ist zwar noch nichts, ich hoffe aber sehr, dass ich im Oktober mit der Weiterbildung beginnen kann! Erster Programmpunkt in Düsseldorf: check!
Ich weiss, das war für euch jetzt nicht sonderlich spannend. Aber keine Angst; ich habe mir aber natürlich noch weitere, vielversprechende To Dos ausgedacht, von denen ich jetzt berichten werde. Es war mir ein Anliegen, die Stadt ein bisschen besser kennenzulernen; so gut es in knapp zwei Tagen eben möglich ist. Als ich zu Beginn des Jahres in München und Umgebung war, ist mir aufgefallen, dass ich von unserem Nachbarn Deutschland so ziemlich wenig kenne. In Berlin zum Beispiel war ich noch nie. Ebenso wenig in Hamburg oder eben Düsseldorf. Es ist also an der Zeit, da endlich etwas nachzuholen.

Backpackers
Für Städtetrips bevorzuge ich – zumindest momentan noch – Hostels. Deshalb habe ich ein Zimmer im Backpackers Düsseldorf gebucht. Dies stellte sich als gute Entscheidung heraus, denn wie bereits erwähnt, zahlte ich gerade mal um die 40 Euro für zwei Nächte und kam in Kontakt mit jungen Leuten aus aller Welt. Zusammen haben wir die Halbfinals des DFB-Pokals (Fussball. Sport. Na wer sagt’s denn!) geschaut und uns bei Bier und Chips über Gott und die Welt unterhalten. Da wirklich Gäste aus allen möglichen Ländern im Backpackers logierten, haben wir mal Englisch, mal Deutsch, Französisch, Italienisch, Schweizerdeutsch oder Russisch gesprochen. Ein bisschen bedenklich finde ich, dass mein Französisch (naja ok, das studiere ich ja immerhin) und sogar mein Russisch als nahezu akzentfrei bezeichnet wurden, mein Deutsch mich aber auf 10km Entfernung als Schweizerin entlarven würde! Da muss ich im Hinblick auf das Fernstudium wohl noch ein wenig daran arbeiten; so schwer kann das nicht sein. Oder doch?

Jetzt bin ich zu den Sprachen abgeschweift, doch eigentlich wollte ich ja von den Begegnungen mit den verschiedensten Menschen in Hostels berichten. Generell finde ich solche Zufallsbekanntschaften fernab von zu Hause äusserst wertvoll. Es müssen ja nicht die allerdicksten Freundschaften entstehen, doch ist es immer wieder sehr spannend, die verschiedensten Menschen aus verschiedensten Kulturen zu treffen und mit ihnen zu diskutieren. Eine simplere Form von Integration und Anpassung ist wohl schwer zu finden. Gewiss ist es nicht immer einfach, in einer Fremdsprache zu diskutieren, aber genau dafür haben wir ja in der Schule so brav gelernt. Für mein persönliches Weltbild sind solche Begegnungen jedenfalls unabdingbar. An dieser Stelle möchte ich den Hostel-Patrons ein Lob aussprechen, denn durch ihre offene Art tragen sie viel zur tollen Atmosphäre im Hostel bei! Ausserdem besticht das Hostel durch seine Toplage in der Nähe der Strassebahn-Station „Kirchplatz“. Von dort aus kommt man wirklich praktisch überall hin: zum Medienhafen, zur Kö, zur Altstadt; ja sogar morgens um 04:44 Uhr zum Flughafen. Ehrlich gesagt, weiss ich auch nicht mehr so genau, wieso ich einen Rückflug um 07:00 Uhr gebucht habe 🙂 Wohl aus Spargründen… Geschätzte 2.374 Laufminuten vom Hostel entfernt, findet man einen Supermarkt (REWE), der jeweils bis Mitternacht geöffnet ist. Ich habe dort zwar nur ein paar Snacks, Cola lights und einen Rosé gekauft. Da das Hostel aber über eine Küche verfügt, könnte man sich dort natürlich auch für ein Mittag- oder Abendessen eindecken.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn ich dann wirklich mit dem Fernstudium beginne, werde ich noch die eine oder andere Nacht im Backpackers Düsseldorf verbringen. Ich freu‘ mich drauf!
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 Tatiana

Foto: trevaligette.

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2 Gedanken zu “Kurztrip nach Düsseldorf: Fernstudium und Multikulti

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