Himmlische Genüsse am Streetfood-Festival in Zürich

„Ich glaube, ich bin gestorben und im Himmel gelandet!“, begeisterte sich mein Freund, als er all die Essstände am Streetfood-Festival im Puls 5 in Zürich erblickte. Wer gerne gut isst, wähnte sich für ein Wochenende im Paradies.

In London sind wir bereits mit dem sogenannten „Streetfood“ in Berührung gekommen: Auf einem Platz in der Nähe der Themse warteten diverse Essensstände auf hungrige Mägen. Streetfood nennt man Essen, das man an einem Stand bezieht und leicht unterwegs verzehren kann. Im Gegensatz zum traditionellen Fastfood ist Streetfood individueller und teilweise auch sehr originell. Es handelt sich oft um Spezialitäten, die mit viel Liebe hergestellt werden.

Nun hat der Trend auch Zürich erreicht! Nach der ersten Auflage im August 2014 fand das Streetfood-Festival dieses Jahr vom 27. Februar bis 1. März bereits zum zweiten Mal statt. An 75 Ständen konnte man sich mit diversen Delikatessen aus aller Welt verköstigen. Die grosse Auswahl überfordert beinahe, denn an jeder Ecke sah es unglaublich lecker aus. Die Stimmung in der Halle war toll – logisch, wer kann bei so schmackhaften Gerichten schlecht gelaunt sein…?

Nur etwas trübte das Essvergnügen ein wenig: Das Festival wurde beinahe Opfer seines eigenen Erfolgs. Über 30’000 Besucher fanden an den drei Tagen in die alten Industriehallen – zeitweise wurde es echt eng zwischen den Ständen, und bei den beliebtesten Gerichten schreckten die langen Warteschlangen ab.

Doch davon muss man sich die Stimmung nicht verderben lassen. Wer nicht warten mochte, zog einfach weiter zum nächsten Stand. Tibetische Momos, Afghanische Gerichte, vegane Burger, holländische Fritten, Allgäuer Käsespätzle, verschiedene Strudelspezialitäten, leckere Crêpes, ausgefallene Soft-Ice-Kreationen, chinesische Teigtaschen, Pastrami-Sandwiches, Churros, Tessiner Polenta… Na, da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen?! Damit man nicht bereits nach dem ersten Gericht satt ist, hatten viele Anbieter auch kleine Portionen im Angebot. So bot beispielsweise Captain Plant aus Basel seine veganen Burger in drei verschiedenen Grössen (1/4, 1/2 oder ein ganzer Burger) an – wer da jeweils zur kleinsten Grösse griff, schonte nicht nur sein Portemonnaie, sondern sorgte auch dafür, dass man noch viele weitere Leckerbissen degustieren kann.

Wer das Streetfood-Festival verpasst hat, braucht nicht lange zu warten: Bereits Ende Mai findet die „Frühjahrs-Edition“ statt, und Anfangs September die „Sommer-Edition“. Diese beiden Festivals finden übrigens dann draussen statt. Wo genau, geben die Veranstalter noch bekannt. Ich hoffe mal, dass es ein ausreichend grosses Gelände sein wird, damit auch ganz sicher keine Platzangst aufkommen kann…

Impressionen vom Streetfood-Festival

Na, wen treffe ich im Mai an der nächsten Ausgabe des Streetfood-Festivals an..?

Mirjam

alle Fotos: trevaligette

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Ein Gedanke zu “Himmlische Genüsse am Streetfood-Festival in Zürich

  1. Pingback: Streetfood Festival Frühling/Sommer Edition | trevaligette

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